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KATJA KÖGEL

 

Tja nun werde ich unter der Ehemaligenliste geführt.

Also berichte ich euch mal über MEIN RSV-LEBEN.

 

Katja_Kögel1Wie alles begann:

Ich bin am 06.10.1977 in Großenhain geboren und mit meinen Eltern 1979 nach Gera gezogen.

Über ein Auswahlverfahren (wie üblich zu DDR-Zeiten) hielt Katha mich prädestiniert für Rollschnelllauf. 1987 brachte mich meine Mutti zum Training und ich blieb.

Ich startete auf konventionellen Rollschuhen und trainierte dann mit DDR-Inlinern auf ein Eisschnelllaufleben hin.

Ansonsten stand der Spaß im Vordergrund und ab und zu ging es zu Wettkämpfen in der näheren Umgebung.

 

 

 

 

 

 

Katja_Kögel2Die Wende:

Rollschnelllauf galt im „Westen“ als eine eigenständige Sportart und so rutschte ich in den Ostkader, trainierte plötzlich 5mal die Woche und fuhr jedes Wochenende zu Wettkämpfen. Am Liebsten mochte ich längere Strecken.

1994 stellte ich mich auf Inliner um.

Meine erfolgreichsten Rollsportjahre gingen von 1993-1995 und waren auch die schönste Zeit in meinem Rollsportleben.

 

Familie:

Durch meine Familie wurde ich immer unterstützt. Mein Vati arbeitet heute noch im Vorstand des RSV und fuhr uns auf Wettkämpfe. Selbst mein Bruder und meine Mutti haben ab und zu gebacken, abgebaut oder ihr Zimmer für Übernachtungen frei geräumt.

 

 Katja_Kögel3Highlights:

 Ich kann wahrscheinlich einige Siege vorweisen, aber was mir im Gedächtnis geblieben ist, sind folgende Highlights. 1994 fuhr ich zur JEM nach Wien und erreichte als bestes Einzelergebnis einen 7. Platz in 10.000m auf Inlinern. Im gleichen Jahr wurde ich über 5000m Ausscheidung auf konventionellen Rollschuhen Deutscher Meister und 1992 erreichte ich über dieselbe Strecke meine erste deutsche Meisterschaftsmedaille – Bronze.

Meinen ersten Pokal bekam ich zur TM in Arnstadt 1992 und jedes Jahr ging es zum Wintersport nach Jablonec.

 

Ganz super war auch der JEM-Titel von Nico 1999 in Gera und ich konnte als Zuschauer auf der Tribüne mitfiebern.

 

Niederlagen:

1993 war ich die Zweitbeste in meinem Jahrgang und durfte trotzdem nicht zur JEM. 1995 wollte ich Deutsche Gesamtcupsiegerin werden, aber mit Stürzen 1m vor dem Ziel konnte ich das nicht werden – aber wer kennt so etwas nicht.

 

 Katja_Kögel4

Was danach kam:

Ich wurde 1995 zur Jugendwärtin des TRIV bestimmt und 2004 von Thomas Ohme abgelöst.

1996 „trat ich vom Leistungssport zurück“ und fuhr mehr auf kleinere Wettkämpfe. Ich kam in das K2- Freizeitteam und lief vorwiegend auf Straßenrennen.

Ich studierte nach dem Abitur von 1997-2001 Landespflege und bekam danach eine Anstellung in einem Landschaftsarchitekturbüro bei Gera. Und seit etwa 2000 bin ich eher Freizeitskaterin. Bezug zum Inlineskating habe ich heute über meine Arbeit als Schiedsrichter.

 

Katja_Kögel5Die Zukunft:

Seit 2004 wohne ich auf der Insel Usedom. Vorrang hat jetzt das Familienleben mit Alexander und meiner im Oktober 2004 geborenen Tochter Anna.

Skaten tun wir jetzt in unserer seltenen Freizeit.

 

 

Nun das war’s aus meiner Sicht. Vielleicht sehen wir uns ja, wenn ich dich disqualifizieren muss!

 

 

Stand Nov 2004

 

 

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