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Herbsttrainingslager in Gera
Junge Geraer Speedskater verbringen aufregende Tage
Über 30 Kinder im Alter zwischen 7 und 14 Jahren nutzen die zweite Ferienwoche in den Herbstferien, um an einem Trainingslager auf ihrer Heimbahn in Gera teilzunehmen.
Am ersten Tag hieß es nach der Begrüßung, trotz bitterer Kälte, „Inliner an!“ und ab auf die Bahn. Bei Staffelrennen und einem Hindernisparcours wurde es schnell warm, nur die Hände mussten den ganzen Tag in dicken Handschuhen verschwinden. Beim Staffeltraining wurde neben den richtigen Wechseln vor allem auf das vorausschauende Anlaufen geachtet. Dank Videoanalyse konnte dann jeder Sportler seinen Laufstil sehen und mit dem Übungsleiter auswerten.
Auch am zweiten Tag meinte es der Wettergott gut mit uns und dem Training auf der Bahn stand nichts im Weg. Neben einem neuen Parcours und mittleren Strecken stand an diesem Tag Slalom auf dem Programm. Auch hier war die Videoaufzeichnung ideal, um den Kindern den richtigen Kanteneinsatz zu veranschaulichen. Das zum guten Training auch eine gute Ernährung gehört, erläuterte am Mittag ein Ernährungsberater. Zusammen mit den Kindern wurden leckere Obstspeisen als Nachtisch zubereitet. Nachdem das leckere Mittagessen (Danke an die Fleischerei Raabe mit Familie Peißker) vertilgt war, ging es zum Training in den Wald. Schon im Vorfeld wurden den Eltern „gröbere Verschmutzungen“ ihrer Kinder angekündigt. Die Übungsleiter setzten auch alles daran, dies umzusetzen. Egal, ob beim Klettern, Hangeln oder beim Treppensprint, alle gaben ihr Bestes und das war für viele mehr als anstrengend. Schnell wurde klar, dass es im Wald viel mehr als Pilze und Beeren gibt. Leider fanden die Kinder abseits der Wege auch viel Müll. So wurde kurz entschlossen eine Sammlung organisiert. Bis zum Waldrand kam so ein ganzer Sack voll Unrat zusammen. Als Belohnung für diese Aktion folgte eine lecker Nudelparty.
Tag 3 und somit Halbzeit des Trainingslagers, dass ab diesem Tag nicht nur im Schwimmbecken nass werden sollte. Im Schwimmbad konnten alle ihren inneren Schweinehund überwinden. So steigerten die meisten ihre Sprünge vom Beckenrand bis auf die „waghalsige“ Höhe von 5 Metern und dabei wollten noch am Morgen einige wetten, dass sie nie von dieser Höhe springen. Am Nachmittag machten wir dann teils auf Skates und teils auf Turnschuhen das Gebäude des RSV unsicher.
Der Donnerstag begann wie der Mittwoch aufhörte, nass. Die gute Laune ließen sich die meisten davon jedoch nicht verderben. So brachte neben Techniktraining eine Physiotherapeutin mit einem Vortrag über Dehnung und richtige Erwärmung Abwechslung in den Tag. Nach dem Mittag konnten sich dann alle endlich wieder richtig schmutzig machen, denn unsere nächste Waldeinheit stand auf dem Trainingsplan.
Für die meisten der Kinder war leider schon Freitag, als es zu den letzten Trainingseinheiten in dieser Woche ging. Da sich das Wetter nicht wirklich besserte, verlegten wir unsere Skateeinheit kurzer Hand in eine Lusaner Turnhalle. Dank vieler helfender Eltern war die Anfahrt schnell organisiert. Neben Shorttrackrennen und Parcours war unsere Limboeinheit einer der Höhepunkte des Vormittags. Einige zeigten im Anschluss noch beim Basketball auf Skates ihr Durchsetzungsvermögen, während sich die Jüngeren schon auf den Rückweg zur Bahn machten. Abschluss des Tages und des gesamten Trainingslagers war ein gemeinsamer Bowlingbesuch. Hier war nichts mit „ruhiger Kugel schieben“. Der sportliche Ehrgeiz trieb auch hier Kinder und Übungsleiter zu sportlichen Höchstleistungen.
Ein besonders großes Dankeschön geht an die beiden Übungsleiter Grit Stachetzki und Chris Kümmel, die für die abwechslungsreiche Ferienwoche der Kinder verantwortlich zeigten.
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