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Weltmeisterschaft in Cali

Vier Geraer Speedskater in Kolumbien am Start

 

 

6. und 7.Wettkampftag in Cali

 

Auch in den abschließenden Staffelrennen und dem Marathon am Samstag konnte das deutsche Team nochmals hervorragende Top-Ten-Platzierungen erkämpfen. Die Juniorenstaffel mit Sabine Berg, Maike Senft und Mareike Thum konnte sich erneut die Finalteilnahme erkämpfen. Beim dritten Wechsel gab es im Finale dann einen Sturz, von dem nur die deutsche Mannschaft nicht betroffen war. Das deutsche Staffeltrio bewies Mut zum Risiko und suchte sein Heil in der Flucht. Leider wurde dieser Mut nicht belohnt, denn die anderen Teams wechselten sich in der Verfolgung ab und kamen so nochmals heran. Deutschland wurde im Finish schließlich Fünfter. Die Staffel der Herren war im Vorlauf ausgeschieden, die Damenstaffel konnte aufgrund der Verletzung von Jana Gegner nicht an den Start gehen.

Vor einer begeistert mitgehenden Zuschauerkulisse wurde am Samstag dann, teilweise bei Regen und tropischen Temperaturen, der Marathon ausgetragen. Erneut erzielten hier die deutschen Junioren herausragende Ergebnisse. Felix Rijhnen wies mit dem 5.Platz erneut seine Zugehörigkeit zur Weltspitze nach. Bei den Juniorinnen wurde Mareike Thum sehr gute Achte. Sabine Berg war 1000 m vor dem Ziel von einem Sturz betroffen, so konnte sie nicht mehr in die Entscheidung eingreifen. Unsere Geraer Sandra Wieduwilt schaffte mit dem 20.Platz ihre beste Einzelplatzierung bei diesen Welttitelkämpfen. Leider liegen uns die genauen Platzierungen der Aktiven – Herren noch nicht vor.

    

Ergebnisse:

 

Aktive – Herren:

Marathon:

1. Joseph  Mantia  USA

2. Luca  Saggiorato Italien

3. Francesco Zangarini Italien

5000 m Staffel:

1. USA Joseph Mantia, Joshua Wood, James Cheek

2. Italien Matteo Amabili, Fabio Francolini, Luca Presti

3. Frankreich Julien Despaux, Thomas Boucher, Yann Guyader

 Deutschland Pascal Ramali, Matthias Schwierz, Nico Wieduwilt  im Vorlauf ausgeschieden

 

Aktive – Damen:

Marathon:

1. Kelly Martinez Kolumbien

2. Liana Holguin Kolumbien

3. Nicole  Begg  Neuseeland

20. Sandra Wieduwilt

35.  Lisa  Kaluzni

5000 m Staffel:

1. USA Heather Richardson, Sara Sayasane, Brittany Bowe

2. Kolumbien Liana Holguin, Alexandra Vivas, Brigitte Mendez

3. Argentinien Natalia Artero, Silvana Posada, Melisa Bonnet

 

Junioren – Herren:

Marathon:

1. Carlos  Puerto  Kolumbien

2. Joseph  Izquierdo Kolumbien

3. Ki Dong Kwak  Südkorea

5. Felix Rijhnen

5000 m Staffel :

1. Italien Riccardo Bugari, Marco Rebagliatti, Davide Amabili

2. Kolumbien Joseph Izquierdo, Padro Causil, Carlos Puerto

3. Südkorea Ki Dong Kwak, Young Su Won, Bong Ju Choi

 

Junioren – Damen:

Marathon:

1. Francesca Lollobrigida Italien

2. Roberta Casu  Italien

3. Mi Young Kim  Südkorea

8. Mareike Thum

11. Sabine Berg

5000 m Staffel:

1. Kolumbien Margarita Botero, Maria Salazar, Sara Vallejo

2. Italien Francesca Bettrone, Francesca Lollobrigida, Roberta Casu

3. Südkorea Mi Young Kim, Seul Lee, Seul Ki Kook

5. Deutschland Sabine Berg, Maike Senft, Mareike Thum

Medaillenbilanz der Weltmeisterschaften von Cali:

 

 

Gold

Silber

Bronze

Total

1.

Kolumbien

14

16

  9

39

2.

Südkorea

10

  7

12

29

3.

USA

10

  2

  4

16

4.

Italien

  6

15

  8

29

5.

Belgien

  2

  1

  1

  4

6.

Taiwan

  2

  0

  1

  3

7.

Frankreich

  1

  3

  2

  6

8.

Neuseeland

  1

  2

  3

  6

9.

Australien

  1

  1

  1

  3

10.

Deutschland

  1

  0

  0

  1

11.

Argentinien

  0

  1

  2

  3

12.

Venezuela

  0

  0

  2

  2

12.

Niederlande

  0

  0

  2

  2

14.

Chile

  0

  0

  1

  1

 

 

5.Wettkampftag in Cali

 

Gold für Sabine Berg im Ausscheidungsrennen über 20000 m – das ist die Schlagzeile des Tages. Sabine war auf der langen Distanz erfolgreich allen Ausscheidungen entgangen. In der letzten Runde kämpfte sie dann gegen die beiden Italienerinnen Lollobrigida und Caso, gegen die Koreanerin Kim und die Kolumbianerin Botero um die WM-Medaille, die sie an den vorangegangenen Tagen zweimal nur hauchdünn verpasst hatte. Gegen ihre Dauerkontrahentin Francesca Lollobrigida behauptete sie sich im Zielsprint und gewann Gold! Der erste Weltmeistertitel für Deutschland seit 2001, damals hatte Matthias Schwierz Gold über 200 m gewonnen.

In den anderen 20000 m – Ausscheidungsrennen verpassten die anderen deutschen Starter nur knapp Top-Ten-Platzierungen: Pascal Ramali erreichte mit Rang 11 seine bisher beste WM-Platzierung. Unsere Geraer Starter Nico Wieduwilt und Sandra Wieduwilt erreichten die Plätze 19 bzw. 21.

Vorher hatte es noch die 500 m – Sprintausscheidung gegeben. Dabei schaffte es in jeder Klasse ein deutscher Sportler in das Viertelfinale. Sabine Berg, Felix Rijhnen, Lisa Kaluzni und Matthias Schwierz erreichten die Runde der letzten 16. Dort war dann allerdings Endstation. Sabine schied in ihrem Viertelfinale ausgerechnet gegen Lollobrigida aus, doch die Revanche folgte auf dem Fuße…

Denis Dressel hatte als Dritter seines Vorlaufes knapp den Einzug in das Viertelfinale verpasst.

    

Ergebnisse:

 

Aktive – Herren:

500 m:

1. Joseph  Mantia  USA

2. Luca  Presti  Italien

3. Simone Bellia Italien

 Matthias Schwierz   Viertelfinale

 Denis Dressel  Vorlauf

 

20000 m Ausscheidung:

1. Joseph  Mantia  USA 28:50,48

2. Nelson  Garzon  Kolumbien

3. Fabio Francolini Italien

11. Pascal Ramali

19. Nico Wieduwilt

 

Aktive – Damen:

500 m:

1. Brittany Bowe USA 

2. Jennifer Caicedo Kolumbien

3. Jerzy Puello Kolumbien

 Lisa  Kaluzni   Viertelfinale

 Jana  Gegner    Vorlauf

 

20000 m Ausscheidung:

1. Brigytte Mendez Kolumbien 32 :53,54

2. Alexandra Vivas Kolumbien

3. Hyo Sook Woo  Südkorea

21. Sandra Wieduwilt

24. Lisa Kaluzni

 

Junioren – Herren:

500 m:

1. Joseph  Izquierdo Kolumbien

2. Pedro Causil Kolumbien

3. Daniel  Greig Australien

 Felix Rijhnen    Viertelfinale

 

20000 m Ausscheidung :

1. Riccardo Bugari Italien  29:46,77

2. Bart  Swings  Belgien

3. Koen  Verweij Niederlande

15. Felix  Rijhnen    

 

Junioren – Damen:

500 m:

1. So Yeong Shin Südkorea

2. Francesca Lollobrigida Italien

3. Ornela  Vicoli  Argentinien

 Sabine  Berg    Viertelfinale

 Maike Senft    Vorlauf

 (oder Mareike Thum)

 

20000 m Ausscheidung:

1. Sabine  Berg    33:09,41

2. Francesca Lollobrigida Italien

3. Mi Young Kim  Südkorea

16. Mareike Thum    

 

 

4.Wettkampftag in Cali

 

Auf dem Straßenkurs wurden am Mittwoch die Weltmeisterschaften der Aktiven und Junioren in der kolumbianischen Millionenstadt Cali fortgesetzt. Und das auch wieder mit hervorragenden Leistungen der deutschen Mannschaft, die sich nun wirklich einen Medaillengewinn redlich verdient hätte. Zwei deutsche Sportler waren diesmal wieder ganz nah dran: Matthias Schwierz und Sabine Berg. Matthias lief im Finale mit der Zeit von 16,694 s einen neuen Deutschen Rekord. Ihm fehlte nur eine Zehntelsekunde am dritten Rang. Sabine konnte, wie schon im Vorjahr, im Punkterennen sich die drei Punkte für den 1.Platz im Zieleinlauf sichern. Bei den Rundensprints hatte sie zuvor bereits fünf Punkte sammeln können. Ein Punkt mehr, und sie wäre Vizeweltmeisterin gewesen.

Trotzdem, eine vorzügliche Leistung der beiden deutschen Speedskater. Auch die beiden Darmstädter Felix Rijhnen und Mareike Thum konnten sich erneut Top-Ten-Platzierungen sichern. Ihre Punktgewinne brachten sie jeweils auf den 9.Platz. Punkte gewann auch Jana Gegner, die in der Damenkonkurrenz den 11.Platz erreichen konnte. Jana hatte zuvor schon das 200 m – Finale erreichen können. Mit dem 7.Platz in der Qualifikation und der neuen Deutschen Rekordzeit von 18,87 s. Auch unser junger Geraer Sprinter Denis Dressel machte mit einer guten Leistung auf sich aufmerksam. 17,205 s über 200 m bedeuteten eine persönliche Bestleistung und den guten 17.Platz. Nicht einmal eine Zehntelsekunde fehlte an einem Finaleinzug.

In dem großen Herrenfeld erreichten Nico Wieduwilt und Pascal Ramali gute Platzierungen im Mittelfeld.

 

Ergebnisse:

 

Aktive – Herren:

200 m:

1. Wouter Hebbrecht Belgien 16,366

2. Gregorio Duggento Italien 16,373

3. Juan Jose Jardine Venezuela 16,59

5. Matthias Schwierz   16,694  DR

17. Denis  Dressel   17,205

 

10000 m Punkte:

1. Yann  Guyader Frankreich 11 P.

2. Scott Arlidge Neuseeland   9 P.

3. Nelson  Garzon  Kolumbien   8 P.

21. Nico Wieduwilt

22. Pascal Ramali

 

Aktive – Damen:

200 m:

1. Jennifer Caicedo Kolumbien 18,27

2. Berenice Moreno Kolumbien 18,40

3. Brittany Bowe USA  18,476

12. Jana Gegner   19,13  Quali: 18,87 s – DR

18. Lisa Kaluzni  19,263

 

10000 m Punkte:

1. Hyo Sook Woo  Südkorea 17 P.

2. Hye Mi Kim  Südkorea 14 P.

3. Yi Chin Pan Taiwan   7 P.

11. Jana Gegner     2 P.

24. Sandra Wieduwilt

 

Junioren – Herren:

200 m:

1. Daniel  Greig Australien 17,05

2. Pedro Causil Kolumbien 17,06

3. Leonardo Bonato Italien  17,37

 

10000 m Punkte :

1. Bart  Swings  Belgien 16 P.

2. Davide  Amabili Italien 12 P.

3. Koen  Verweij Niederlande 11 P.

9. Felix Rijhnen    2 P.

 

Junioren – Damen:

200 m:

1. Sara Vallejo  Kolumbien 18,735

2. Victoria Rodriguez Argentinien 18,738

3. So Yeong Shin Südkorea 18,81

15. Sabine Berg   19,51

17. Maike  Senft   19,60

 

10000 m Punkte:

1. Maria Salazar  Kolumbien 11 P.

2. Roberta Casu  Italien   9 P.

3. Briana  Kramer USA    9 P.

5. Sabine  Berg      8 P.

9. Mareike Thum      3 P.

 

 

3.Wettkampftag in Cali

 

Am Montag gingen die Wettbewerbe auf der Bahn mit der 500 m – Sprintausscheidung und den Staffelrennen zu Ende. Da bei der tropischen Hitze zeitweilig wieder die Zeitmessanlage streikte, war wiederum Chaos angesagt. Dessen ungeachtet konnten die deutschen Sportler gute Resultate erzielen. Herausragend war der 5.Platz der Juniorenstaffel und der Einzug in das 500 m – Halbfinale durch Felix Rijhnen. Neben Felix kamen auch Sabine Berg und Jana Gegner jeweils in das Viertelfinale, erst dort schieden sie gegen die starke Konkurrenz aus. In den Staffelwettbewerben verpassten die Aktivenstaffeln der Damen und Herren jeweils um einen Platz den Einzug in das Finale. Diesen vollzog unser Juniorenteam. Sabine Berg, Maike Senft und Mareike Thum konnten in ihrem Vorlauf in einem begeisternden Rennen Venezuela auf den 4.Platz verweisen. Im Finale sprang dann der 5.Rang für die deutsche Mannschaft heraus.

Nach einem Ruhetag wird am Mittwoch die Weltmeisterschaft mit den Wettbewerben auf dem Straßenkurs fortgesetzt.      

 

Ergebnisse:

 

Aktive – Herren:

500 m:

1. Joseph  Mantia  USA

2. Julien  Despaux Frankreich

3. Luca  Presti  Italien

 Denis Dressel  4.Platz im 3.Vorlauf

  Matthias Schwierz  3.Platz im 4.Vorlauf

 

3000 m Staffel:

1. Taiwan Chang, Ho, Lo

2. Italien  Sagiorato, Amabili, Francolini

3. Südkorea Lee, Lee, Nam

 Deutschland Ramali, Schwierz, Wieduwilt 3.Platz im 3.Vorlauf

 

Aktive – Damen:

500 m:

1. Berenice Moreno Kolumbien

2. Ji Seon Lim  Südkorea

3. Erika Zanetti  Italien

 Jana  Gegner    4.Platz im 2.Viertelfinale

 Lisa  Kaluzni   3.Platz im 2.Vorlauf

 

3000 m Staffel:

1. USA Bowe, Richardson, Sayasane

2. Kolumbien Vivas, Martinez, Mendez

3. Südkorea Lim, Im, Kwo

 Deutschland Gegner, Kaluzni, Wieduwilt  4.Platz im 1.Vorlauf

 

Junioren – Herren:

500 m:

1. Pedro Causil Kolumbien

2. Carlos  Puerto  Kolumbien

3. Leonardo Bonato Italien

 Felix Rijhnen  3.Platz im 2.Halbfinale

 

3000 m Staffel:

1. Italien Amabili, Rebagliati, Bugari

2. USA Horne, Thomas, Karoll

3. Venezuela Flores, Galvis, Salazar

 

Junioren – Damen:

500 m:

1. Mi Young Kim Südkorea

2. Erika Santoro Italien

3. So Yeong Shin Südkorea

 Sabine  Berg    4.Platz im 4.Viertelfinale

 Mareike Thum    3.Platz im 1.Vorlauf

 

3000 m Staffel:

1. Taiwan Yang, Yang, Lui

2. Kolumbien Botero, Salazar, Valencia

3. USA Krammer, Harris, Richardson

5. Deutschland Berg, Senft, Thum

 

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2.Wettkampftag in Cali

 

Es war fast der Tag der Deutschen, denn mit den Rängen 4, 4, 5 und 6 wurden hervorragende Platzierungen erreicht. Nur die Krönung fehlte, ein Medaillengewinn. Am nächsten an einer Medaille dran war Geras Juniorin Sabine Berg, der im 1000 m – Finale nur zwei Hundertstel Sekunden an Edelmetall fehlten. Zuvor hatte sie im Vorlauf und im Halbfinale jeweils den Deutschen Juniorenrekord verbessern können. Ähnlich tolle Leistungen zeigten über 1000 m auch Darmstadts Felix Rijhnen und die Großenhainerin Lisa Kaluzni. Auch Felix verpasste im Finale der Junioren als Vierter nur denkbar knapp einen Medaillengewinn. Und Lisa Kaluzni konnte sich bei ihrer ersten Weltmeisterschaft der Aktiven mit dem 6.Platz eindrucksvoll in Szene setzen. Zufrieden mit seiner Leistung konnte auch Geras Denis Dressel sein. Mit der Zeit von 1:29,72 min stellte er eine persönliche Bestzeit über 1000 m auf und verpasste als 18. nur knapp den Einzug in das Semifinale.

Die zweite Entscheidung war das Ausscheidungsrennen über 15000 m. Da unmittelbar danach die Finals über die 1000 m ausgetragen wurden, verzichteten Sabine Berg und Felix Rijhnen auf einen Start. Bei den Juniorinnen konnte sich die Darmstädterin Mareike Thum in der Weltelite behaupten. Sie entging allen Ausscheidungen und erreichte einen ausgezeichneten 5.Platz. Sehr gut rollte es auch bei Nico Wieduwilt. Im Feld der über 50 Starter war er ganz lange im Spitzenfeld zu finden und erreichte einen sehr guten 14.Platz.

  

Ergebnisse:

 

Aktive – Herren:

1000 m:

1. Joseph  Mantia  USA 1:24,09

2. Julien  Despaux Frankreich 1:24,25

3. Shane Dobbin Neuseeland 1:24,62

18. Denis  Dressel   1:29,72 Vorlauf

30.  Matthias Schwierz   1:31,70 Vorlauf

 

15000 m A:

1. Yoo Jong Nam  Südkorea 23:08,17

2. Jorge Mendez Kolumbien

3. Joseph  Mantia  USA

14. Nico Wieduwilt

23. Pascal Ramali

 

Aktive – Damen:

1000 m:

1. Nicole  Begg  Neuseeland 1:33,13

2. Briggytte Mendez Kolumbien 1:33,14

3. Ju Hee  Im  Südkorea 1:33,18

6. Lisa  Kaluzni Großenhain 1:34,54

18. Jana Gegner   1:37,05 Vorlauf

 

15000 m A:

1. Alexandra Vivas Kolumbien 24 :29,10

2. Hyo Sook Woo  Südkorea

3. Liana Holguin Kolumbien

24. Sandra Wieduwilt

 

Junioren – Herren:

1000 m:

1. Bong Ju Choi Südkorea 1:29,71

2. Davide  Amabili Italien 1:29,73

3. Joseph  Guanche Kolumbien 1:30,38

4. Felix Rijhnen  1:30,75

 

15000 m A:

1. Ki Dong Kwak  Südkorea 23:17,77

2. Young Su Won  Südkorea

3. Carlos  Puerto  Kolumbien

 

Junioren – Damen:

1000 m:

1. Mi Young Kim Südkorea 1:38,82

2. Yi Seul An  Südkorea 1:39,17

3. Sara  Vallejo Kolumbien 1:39,36

4. Sabine  Berg    1:39,38

21. Mareike Thum   1:39,38

 

15000 m A:

1. Maria Salazar  Kolumbien 25:59,50

2. Eul Ki  Kook  Südkorea

3. Valeria Riffo  Chile

5. Mareike Thum

 

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1.Wettkampftag in Cali

 

Kolumbien gilt zwar als das Land des Speedskatings, aber laut Informationen, die wir aus Cali erhalten haben, war die Wettkampforganisation am ersten Wettkampftag noch nicht weltmeisterschaftswürdig. Es gab lange Verzögerungen, die 300 m – Qualifikation zog sich fast 8 Stunden hin und die Sportler mussten im überhitzten Innenraum oft mehr als eine Stunde auf ihren Start warten.

Zunächst stand in Cali also die Qualifikation im 300 m – Sprint auf dem Programm. Die einzige deutsche Starterin, die den Finaleinzug schaffte, war Geras Juniorin Sabine Berg. Dabei mussten wir zuhause lange zittern, denn zunächst vermeldeten die Ergebnislisten, dass sie 13. geworden war. Dann kam die Korrektur, Sabine hatte die Belgierin de Cleer um drei Tausendstel Sekunden auf den 13. Rang verwiesen. Dabei erzielte Sabine mit einer Zeit von 28,576 s eine persönliche Bestleistung über die 300 m – Distanz. Schnell waren auch die anderen deutschen Sprinter unterwegs, es reichte jedoch nicht zum Finaleinzug. Dabei ging es bei den Herren extrem eng zu. Denis Dressel wurde 23., ihm fehlten aber auch nur drei Zehntelsekunden an der Finalqualifikation. Noch knapper scheiterte Matthias Schwierz.

Ehe die Sprintfinals ausgetragen wurden, standen zunächst die kombinierten Punkte- und Ausscheidungsrennen über 10000 m auf dem Programm. In drei von vier Rennen gab es hier koreanische Siege – Südkorea wird wohl die neue Macht im Speedskating. Selbst Gastgeber Kolumbien hatte da keine Chance. Beachtlich die Resultate der deutschen Junioren. Mareike Thum schaffte als 10. die erste deutsche Top-Ten-Platzierung bei diesen Titelkämpfen. Sabine Berg und Felix Rijhnen wurden jeweils gute Zwölfte. Unter den besten zwanzig ihrer Wettkampfklasse konnten sich auch Pascal Ramali, Nico Wieduwilt und Jana Gegner platzieren. Zum Abschluss stand dann noch das 300 m – Finale auf dem Programm. Von den zwölf Finalistinnen war Sabine die einzige, die das 10000 m – Rennen bestritten hatte. So gelang ihr keine Verbesserung ihrer Zeit und ihrer Platzierung mehr.

 

Ergebnisse:

 

Aktive – Herren:

300 m:

1. Joseph  Mantia  USA 24,756

2. Julien  Despaux Frankreich 24,872

3. Gregorio Duggento Italien 25,018

17. Matthias Schwierz  25,68  Qualifikation

23. Denis  Dressel   25,86 Qualifikation

 

10000 m P/A:

1. Fabio Francolini Italien 15 P.

2. Scott Arlidge Neuseeland 12 P.

3. Yann  Guyader Frankreich 10 P.

17. Pascal Ramali

19. Nico Wieduwilt

 

Aktive – Damen:

1. Nicoletta Falcone Italien 26,971

2. Berenice Moreno Kolumbien 27,005

3. Erika Zanetti  Italien 27,045

15. Jana Gegner   27,91  Qualifikation

19. Lisa Kaluzni  28,04  Qualifikation

 

10000 m P/A:

1. Hyo Sook Woo  Südkorea 16 P.

2. Liana Holguin Kolumbien 14 P.

3. Nicole  Begg  Neuseeland 11 P.

19. Jana Gegner

26. Sandra Wieduwilt

 

Junioren – Herren:

300 m:

1. Pedro  Causil  Kolumbien 25,018

2. Daniel  Greig Australien 25,054

3. Carlos  Puerto  Kolumbien 25,077

 

10000 m P/A:

1. Young Su Won  Südkorea 28 P.

2. Davide  Amabili Italien 11 P.

3. Bart  Swings  Belgien 10 P.

12. Felix  Rijhnen

 

Junioren – Damen:

1. Elizabeth Arnedo Kolumbien 27,383

2. Mariah  Richardson USA  27,611

3. Sara  Vallejo Kolumbien 27,617

12. Sabine Berg   28,804 Quali: 28,576

16. Maike  Senft   28,75

 

10000 m P/A:

1. Seul Ki Kook  Südkorea 30 P.

2. Seul  Lee Südkorea 15 P.

3. Roberta Casu Italien    6 P.

10. Mareike Thum

12. Sabine Berg

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Sie sind bereits gut angekommen im fernen Kolumbien, die deutschen Speedskater, die an den Speedskating-Weltmeisterschaften teilnehmen werden. Diese werden vom 18.August bis zum 25.August in Cali, der zweitgrößten Stadt Kolumbiens ausgetragen. Für dieses sportliche Großereignis haben insgesamt Sportler aus 50 Nationen aller Kontinente gemeldet. Die Weltmeistertitel werden dabei in der Aktivenklasse, sowie bei den Junioren vergeben. An den ersten drei Wettkampftagen fallen in Cali pro Wettkampfklasse jeweils sechs Entscheidungen auf der Bahn. Nach einem Tag Ruhepause stehen an den nächsten drei Tagen dann jeweils 5 Entscheidungen auf dem Straßenkurs an. Am 25.August werden dann noch die Weltmeistertitel auf der Marathondistanz vergeben.

 

Insgesamt 11 deutsche Sportler werden die deutschen Farben in Kolumbien vertreten:

 

Aktive – Damen:

Jana Gegner Berlin

Lisa Kaluzni Großenhain

Sandra Wieduwilt Gera

Aktive – Herren:

Denis  Dressel Gera

Pascal Ramali Groß-Gerau

Matthias Schwierz Tuttlingen

Nico Wieduwilt Gera

Junioren A – Damen:

Sabine Berg Gera

Maike  Senft Darmstadt

Mareike Thum Darmstadt

(die noch nominierte Carolin Rost (Halle) geht nicht an den Start)

Junioren A – Herren:

Felix  Rijhnen Darmstadt

 

Mit vier Sportlern stellt der RSV Blau-Weiß Gera also den größten Anteil an der deutschen WM-Equipe.

 

Sandra Wieduwilt:

Sandra bestreitet nach 2005 ihre zweiten Weltmeisterschaften. Zuvor war sie auch bereits dreimal bei Juniorenweltmeisterschaften am Start gewesen.

Denis Dressel:

Dennis schaffte bereits mit 17 Jahren den Sprung in das deutsche WM-Team. Der Geraer, der zu den größten deutschen Sprinttalenten zählt, bringt die Erfahrung von zwei Juniorenweltmeisterschaften mit nach Cali.

Nico Wieduwilt:

Er feiert am 16.August in Cali seinen 25.Geburtstag. Nico ist der erfahrenste Sportler im deutschen WM-Team. In Cali bestreitet er bereits seine achten Weltmeisterschaften in der Aktivenklasse. Zuvor war er auch schon dreimal bei Juniorenweltmeisterschaften am Start, gewann dabei einmal Bronze in der Staffelentscheidung.

Sabine Berg:

Die Geraer Juniorin nimmt das dritte Mal an Juniorenweltmeisterschaften teil. In den vergangenen zwei Jahren gewann sie jeweils Staffelbronze. Laut Auflage des DRIV färbte sich der Blondschopf die Haare schwarz, um im Straßenbild Calis nicht zu sehr aufzufallen.

 

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